Foto: Matthias Muhs
Text: Matthias Muhs
15.05.2026: Der Entschluss fiel bereits am ersten Abend. Hinter uns lag ein langer, harter und fordernder Tag. Gleich nach dem Start am Kobbelner Stein erwischte uns die erste kräftige Regenhusche – komplett durchnässt, ausgekühlt und mit viel Zeitverlust, bis wir wieder halbwegs trocken waren.
Ab dem Oderdamm bei Neuzelle folgten rund 100 km Gegenwind, der uns zusätzlich Kraft und Tempo nahm. Für mich wurde es insgesamt zu einer Nummer zu groß. Die anspruchsvollen Wurzelpassagen am Wirchensee kosteten weitere Zeit, sodass wir unser Tagesziel, die „Große Tränke“ bei km 216, nicht mehr erreichen konnten.
Nach 170 km war Schluss. Wir schlugen unser Nachtlager in einer kleinen Schutzhütte direkt an der K6746 zwischen Selchow und Groß Schauen auf – bei 4 Grad, wenig Schlaf und ohne echte Erholung. Am nächsten Morgen war klar: Die Streckenbedingungen und das Wetter hatten mir zu viel abverlangt. Ich trat die Heimfahrt nach Eisenhüttenstadt an.
Max fuhr noch bis zur Großen Tränke, drehte dann aber ebenfalls um.
Team bleibt Team – und wir bleiben dran
Wir sind als Team gestartet – und wir werden den OMBU BIKE MAN auch als Team beenden. Nur eben anders: in der Kategorie Ganzjahresfahrer. Der Weg ist nicht vorbei, nur die Kategorie hat sich verändert.
Fazit
- Gute Vorbereitung ist Pflicht.
- Ein guter Tag ist Gold wert – Wetter, Untergrund und mentale Stärke müssen zusammenpassen.
Der OMBU BIKE MAN ist eine einzigartige, aber nicht zu unterschätzende Tour durch Ost‑Brandenburg und genau das macht ihn so besonders. Die Mischung aus sportlicher Herausforderung und den zahlreiche markanten Punkten werden in Erinerung bleiben.
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